Negative Auswirkungen vermeiden

Austritt Großbritanniens aus der EU

"Wir bedauern die Entscheidung, aber wir respektieren sie“, kommentiert IHK Nord-Geschäftsführer Dr. Malte Heyne in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung Großbritanniens für einen Austritt aus der Europäischen Union: „Europa muss nun nach vorne blicken und einen neuen ´modus vivendi´ mit Großbritannien, einem der wichtigsten internationalen Handelspartner der norddeutschen Wirtschaft, finden.“ Mit dem Tag der Ergebnisbekanntmachung werde es noch keine unmittelbaren Veränderungen für die norddeutschen Handelspartner geben. Es sei davon auszugehen, dass sich die jetzt anstehenden Austrittsverhandlungen zwischen der EU und dem Inselstaat über einen längeren Zeitraum hinziehen. „Unsere im Ausland aktiven Unternehmen brauchen aber langfristige Rechtsicherheit für ihre Investitionen und Geschäftsaktivitäten und möglichst wenig neue Bürokratie,“ so Heyne weiter. Daher müssten Übergangsfristen mit Augenmaß vereinbart werden, um negative Auswirkungen auf die norddeutsche Wirtschaft so gering wie möglich zu halten.