Perspektiven der Windenergie

Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Im Norden entscheidet sich der Erfolg der Energiewende. Bis 2022 werden alle Kernkraftwerke in Deutschland vom Netz genommen. Spätestens dann ist klar: Nur mit norddeutscher Windenergie, die in einigen Regionen Norddeutschlands rechnerisch schon bis zu 100 Prozent des Energiebedarfs deckt, können die nachhaltigen Ziele für den deutschen Energie-Mix erreicht werden. Voraussetzung hierfür ist die Bereitstellung eines weiterhin hohen und kosteneffizienten Anteils regenerativer Energiequellen für den bundesweiten Energiebedarf. Das Angebot aus regenerativen Quellen muss dazu noch besser im Energiesystem integriert werden und zugleich eine hohe Versorgungssicherheit gewährleisten. Die aktuelle Novellierung des 2000 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird das Gelingen der Energiewende entscheidend mitbestimmen. Über die Perspektiven der Windenergie und die Anforderungen des Nordens an die Novellierung des EEG haben Wirtschaftsvertreter und Bundestagsabgeordnete am 6. Juli 2016 bei einem ‚Nordic-Talking‘, dem politischen Mittagsgespräch der IHK Nord, diskutiert. 
Die Veranstaltung wurde durch den Schirmherren Ingbert Liebing, MdB, eröffnet. Thomas Windgassen, Geschäftsführer der EWE WASSER GmbH und Präsident der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum hat die Diskussion mit einem Impulsvortrag eröffnet.
„Nordic Talking“ ist ein IHK Nord-Veranstaltungsformat speziell für Abgeordnete zu norddeutschen Wirtschaftsthemen von übergeordneter Bedeutung.