Sonderauswertung der Seeverkehrsprognose 2030

Bedeutung für unsere Volkswirtschaft

Die  IHK  Nord  hat  eine  Sonderauswertung  der  Seeverkehrsprognose 2030 (Bundesministerium für Verkehr und digitale  Infrastruktur)  anfertigen  lassen.  Hierbei  wurden die  Verkehre  über  19  Seehäfen  der  Bundesrepublik berücksichtigt, die als Start- oder Zielort Deutschland  haben.  Mit  Hilfe  von  Wertdichteschlüsseln  (Euro pro Tonne) werden die Ergebnisse der Seeverkehrsprognose erstmals neben Gewichtsmengen in Tonnen auch in Eurowerten auf Landkreisebene angegeben.
Prognose WachstumForderung
Über zwei Drittel des wertmäßigen deutschen seewärtigen Außenhandels werden 2030 über die Seehäfen der Bundesrepublik gehen.
Steigerung insgesamt:
+68%Das prognostizierte Wachstum der Verkehre zwischen Seehäfen und Produktionsstandorten erfordert den Erhalt, aber auch den zügigen Ausbau einer leistungsfähigen, bedarfsgerechten Verkehrsinfrastruktur.
Der deutsche Außenhandel, verladen über die Seehäfen der Bundesrepublik, wird von 2010 bis 2030 um +4,2 % pro Jahr zunehmen (in Euro),
Steigerung insgesamt:
+140%Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist für die Verkehrsträger Straße, Schiene, Wasserstraße gleichermaßen erforderlich. Eine Priorisierung von Projekten zugunsten des seewärtigen Außenhandels ist im Bundesverkehrswegeplan 2015 vorzunehmen.
Die Verkehre von und zu den deutschen Seehäfen werden von 2010 bis 2030 doppelt so stark zunehmen wie die Gesamtverkehre, Steigerung insgesamt:+52%Durch den Erhalt und Ausbau dieser Verkehrskorridore werden Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze in der deutschen Volkswirtschaft in allen Regionen gesichert.
 
Gesamtergebnisse
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
 

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