IHK Nord e.V.

Statistische Datenbank

Was ist der Hintergrund dieser Wirtschaftsstatistik?

Norddeutschland ist ein Standort mit sehr hoher Lebensqualität und hat eine Schlüsselfunktion im europäischen Koordinatensystem: Im Norden gibt es die hochentwickelten Volkswirtschaften Skandinaviens, im Südwesten die westeuropäischen Ballungszentren und im Osten die immer stärker werdenden Transformationsländer. Norddeutschland ist das Tor zum dynamisch wachsenden Ostseeraum und verschafft der Außenwirtschaftsnation Deutschland über seine Seehäfen Zugang zu den Weltmärkten. Zwar schneidet der Norden als Wirtschaftsstandort in Europa relativ gut ab, doch anhand unterschiedlicher Indikatoren lässt sich ein sogenanntes ökonomisches Süd-Nord-Gefälle innerhalb Deutschlands nachweisen.

Warum ist der Vergleich so wichtig?

Das Süd-Nord-Gefälle wird sich in Zukunft voraussichtlich verstärken, deshalb besteht Handlungsbedarf. Die norddeutschen Bundesländer können durch Zusammenarbeit das Süd-Nord-Gefälle ausgleichen. Die IHK Nord bietet mit dieser Benchmark-Analyse eine Hilfestellung, die wirtschaftlichen Stärken zu erkennen und diese auszubauen, sowie gegen die Schwachstellen anzukämpfen.

Wie ist die norddeutsche Wirtschaftsstatistik aufgebaut?

Die IHK Nord gibt einen Überblick über die Wirtschaftsstruktur Norddeutschlands und stellt eine Benchmark-Analyse mit dem Bundesdurchschnitt, den südlichen Regionen Deutschlands und der Europäischen Union dar. Neben den unmittelbaren wirtschaftlichen Indikatoren umfasst die umfangreiche Statistische Datenbank der IHK Nord auch Entwicklungsindikatoren für die Lebensqualität, die ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der Standortwahl spielen.

Als Norddeutschland gelten die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, als Süddeutschland die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, die ungefähr dieselbe Fläche wie die fünf norddeutschen Bundesländer aufweisen. Aus Mangel an aktuellen Daten bei Redaktionsschluss wurden für das Jahr 2016 die Einwohnerzahlen aus dem Jahr 2015 zu Grunde gelegt.