Hanse 4.0

Zukunft Norddeutschland

Veröffentlichungen

1. Der Norden am Scheideweg? 
Fünf Erkenntnisse zur Wettbewerbsfähigkeit Norddeutschlands.
2. Weltweite Trends und Erfolgsfaktoren von Zukunftsregionen. 
Woran muss sich der Norden für seine zukünftige Entwicklung orientieren?
4. Ernährungswirtschaft in Norddeutschland. 
4. Ernergie- und Industriepolitik in Norddeutschland. 
 

Projekt

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Vorhaben des Projektes „Zukunft Norddeutschland“
ist es, eine gemeinsame Zielvorstellung für Nord­deutschland zu entwickeln, diese mit einer Zukunfts­perspektive zu verbinden und den Norden dahinter zu vereinen. Mit dem Projekt „Zukunft Norddeutschland“ wollen wir Antworten auf drängende Fragen geben:
  • Welche Trends beeinflussen unsere Entwicklung als Wirtschaftsstandort?
  • Welche Maßnahmen müssen wir heute gemeinsam einleiten, um kommende Herausforderungen meistern zu können?
  • Was zeichnet den Norden im Jahr 2040 aus?
Unter der Maxime „HANSE 4.0 – Eine Agenda für die Zukunft Norddeutschlands 2040“ werden wir aufzeigen, wie die Region ihre Stärken nutzen, sich weltweit als Wirtschaftsstandort etablieren und das innerdeutsche wirtschaftliche Süd-Nord-Gefälle ausgleichen kann.

Hintergrund

Die norddeutsche Kooperation bewegt sich trotz vielversprechender Ansätze zu sehr auf punktuellem Niveau. Gemein­same Initiativen, wie die Ahrensburger Liste oder das Maritime Cluster Nord­deutschland, sind eher von spezifischen politischen Interessen geprägt und weniger unter dem Vorhaben angelegt, übergeordnete, norddeutschlandweite Ziele zu erreichen. Die IHK Nord möchte dies mit der Initiative "Zukunft Norddeutschland" ändern und eine gemeinsame Zielvorstellung mit einer Zukunftsperspektive für Norddeutschland verbinden.
Denn: der Norden hat das Potenzial, das bestehende Süd-Nord-Gefälle in Deutschland auszugleichen. Wir wollen zeigen wie und den Norden hinter diesem Ziel vereinen.
Für die IHK Nord umfasst Norddeutschland in der Ausführung ihres Auftrags das Gebiet der IHK Nord, bzw. das ihrer zugehörigen Mitgliedskammern, somit Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und den nördlichen Teil von Niedersachsen (Emden/Ostfriesland, Oldenburg, Lüneburg-Wolfsburg, Stade). Im Projekt „Zukunft Norddeutschland“ legen die Arbeiten, Analysen und Schluss­folgerungen die gesamten fünf norddeutschen Bundesländer zugrunde, somit auch auf ganz Niedersachsen. Zum Stichwort Norddeutschland beschäftigt die Projekt­arbeiten die Frage nach dem allgemein anerkannten geografischen Bezugsrahmen („norddeutsche Tiefebene“) als auch die einer gemeinsamen Identität und Mentalität.

Struktur

Projektablauf
Nebenstehend finden Sie die Projektstruktur auch zum Download.
Erläuterungen zur Grafik
  • Kick-Off-Workshop
  • Analyse
  • Partizipation
  • Zukunftsforum Norddeutschland
  • Eckpunktepapier
  • Agenda 2040
  • Forderung und Monitoring

Bausteine

Statistische Datenbank
Auswertung zur Wirtschaftsstruktur Norddeutschlands und Abbildung des bestehenden ‚Nord-Süd-Gefälles‘ in Deutschland (regelmäßiges Monitoring). Produkt: Onlinefähige Datenbank und zusammenfassende Printfassung.
Zukunftsforum Norddeutschland
Präsentation und Weiterentwicklung der vorläufigen Projektergebnisse (Zwischenfazit) in Form eines hochrangig besetzten Workshops mit Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und Institutionen der norddeutschen Länder.
Veröffentlichungsreihe
Wirtschaftspolitische Papiere mit dem die Potenziale und Handlungserfordernisse zum Ausgleich des Nord-Süd-Gefälles herausgearbeitet werden. Produkt: Sukszessive Veröffentlichung von Papieren samt Abbildungen der erhobenen Statistikdaten. Visuell orientiertes Layout, Aufbereitung von Grafiken, Tabellen, Bildern.

Bisherige Projektarbeit

IST-Analyse

Die IST-Analyse wurde zum Start des Projektes als erste Diskussions-Grundlage erstellt. Sie umfasst insgesamt fünf Thesen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage in Norddeutschland. Die Basis dafür bilden Daten und Kennzahlen in Bezug auf BIP, Standortfaktoren, aktuelle Trends wie die Globalisierung und der technische Fortschritt sowie viele weitere.
Erfahren Sie hier mehr zu den fünf Thesen.

HWWI-Studie

Im Rahmen der Vorarbeiten zum Grundsatzpapier haben wir zur Analyse des Süd-Nord-Gefälles eine Studie beim Hamburgischen WeltWirtschafts Institut in Auftrag gegeben. Die Studie zeigt Befunde und Ursachen für das Süd-Nord-Gefälle in Deutschland anhand gängiger Wirtschaftsindikatoren auf.
Lesen Sie hier mehr dazu.

Die 4 Metropol-Regionen Studie

Zukunftsforscher Oliver Leisse (Geschäftsführer SEE MORE) hat für uns vier Weltmetropolen in Bezug auf deren Zukunftsfähigkeit analysiert und dazu  qualitative Interviews durchgeführt. Die Fragestellung umfasste u.a. die Faktoren Lebensqualität, Attraktivität für Startups, Innovationsfähigkeit und wirtschaftliche Förderung in der jeweiligen Metropolregion.
Weitere Details zur Studie finden Sie hier.

Interview mit Prof. Dr. Ulrich Reinhardt

Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg, hat in einem aufgezeichneten Gespräch eine Einschätzung zu der Initiative und deren Umsetzungserfordernisse sowie zu Aspekten der Zielsetzung gegeben.
Das gesamte Interview finden Sie hier.