IHK Nord besucht German Naval Yards

Werftenstandort Norddeutschland stärken

Werftbesuch der IHK-Nord-Vollversammlung unterstreicht Bedeutung des Marineschiffbaus für Norddeutschland

Die Vollversammlung der IHK Nord hat anlässlich der Kieler Woche am Dienstag, 25. Juni 2019, auf dem Werftgelände der schleswig-holsteinischen Werft GERMAN NAVAL YARDS KIEL (GNYK) getagt. Damit unterstreicht die IHK Nord die volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Marineschiffbaus insgesamt sowie dessen Technologieführerschaft.
Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein:„Der Marineschiffbau schafft und sichert im gesamten Norden hochwertige, qualifizierte Arbeitsplätze und sorgt für eine überdurchschnittlich hohe Wertschöpfung. Die daraus resultierende Bedeutung der Branche für den Standort Norddeutschland wollten wir in mit der Wahl der Werft als Sitzungsort der Präsidenten und Hauptgeschäftsführer von zwölf IHKs aus den norddeutschen Bundesländern hervorheben.“
Die maritime Wirtschaft ist einer der wichtigsten und innovativsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Das Bundeswirtschaftsministerium beziffert das jährliche Umsatzvolumen des Sektors auf bis zu 50 Milliarden Euro. Rund 400.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt von der maritimen Wirtschaft abhängig. Der militärische Schiffbau sowie der Bau von schwimmenden Einheiten für die zivilen Überwachungsbehörden an der Küste tragen rund ein Viertel zum Gesamtumsatz der deutschen Schiffbauindustrie bei. Im Überwasserschiffbau gehört die deutsche Marineindustrie weltweit zu den Technologieführern.
Jörg Herwig, Geschäftsführer der GERMAN NAVAL YARDS KIEL: „Wir freuen uns, dass die IHK Nord die Bedeutung des Überwasserschiffbaus unterstreicht und sich für bestmögliche Rahmenbedingungen für die maritime Wirtschaft einsetzt. Mit der geplanten Erklärung des Überwasserschiffbaus zur Schlüsseltechnologie durch die Bundesregierung wird künftig Know-how in Deutschland gehalten.“
Die Vollversammlung der IHK Nord findet zweimal jährlich statt. Bei dem Treffen im Rahmen der 125. Kieler Woche wurde ebenfalls über die Begleitung der norddeutschen Wasserstoff-Strategie durch ein „International-Hydrogen Symposium“ im November, die Planungsbeschleunigung von wichtigen Infrastrukturprojekten sowie weitere Themen rund um den Wirtschaftsstandort Norddeutschland gesprochen.